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Radarwarner Kauf - Überlegungen

So mancher Kunde spielt mit dem Gedanken sich aufgrund seines Punktekontos, der hohen Bußgelder oder der mittlerweile flächendeckenden Verkehrsüberwachung einen Radarwarner und/oder weitere Schutztechnik zum Schutz vor Blitzern zu kaufen. Gegen welche Meßmethoden man sich effektiv schützen kann und welche Geräte Sinn machen,möchten wir hier darlegen.

Ganz klar, ein Radarwarner kann lediglich sicher vor Radar-Meßgeräten und eingeschränkt vor Lasermessungen der Polizei warnen. Radarmessung ist zweifellos die am häufigsten verwendete Messmethode. Es gibt aber auch noch - je nach Region - andere Meßverfahren, welche ein Radarwarner rein technisch nicht anzeigen kann. Insbesondere seien hier Lichtschranken und Einseitensensor, viele der festinstallierten Starenkästen (Induktionsschleifen), Videonachfahrsysteme auf Autobahnen wie das ProViDa, sowie neuartige Lidar-Radar Systeme, wie die eher weniger verbreitete Leica XV2 und XV3, genannt. Bei diesen Messtechniken wird keinerlei Radar-Strahlung ausgesendet. Da die Radarwarner Hersteller ausnahmslos im Ausland sitzen, wird es wohl nie an all-in-one Gerät geben. Je nach Fahrstil und Region sind gesonderte Schutzmassnahmen erforderlich. So ist z.B. in Süddeutschland verstärkt eine Kombination aus Radarwarner und Lichtschrankenschutz angezeigt. Vielerorts wird flächendeckend mit festinstallierten Starenkästen und Rotlichtampelblitzern überwacht. Hier sind geeignete Navis mit Blitzerwarnung oder GPS-Warngeräte zu empfehlen. In Österreich wird meist in Fahrtrichtung von hinten, also am Fahrzeugheck gemessen, was die Reichweite aller Radarwarner verkürzt und es kommen verstärkt Laserpistolen zum Einsatz. Aus diesem Grund empfehlen wir da seit vielen Jahren ausschliessliche Geräte mit mittlerer bis hoher Vorwarnung sowie Laserstörer. Günstige Radarwarner sind in diesem Fall nicht geeignet. In Deutschland kommt z.B. der Radarstrahl immer von vorn, so dass man bei gemässigtem Fahrstil auch einige günstige Radarwarngeräte einsetzen kann, aber eben nicht jedes. Wir haben dahingehend die tauglichen Radarwarngeräte für Sie getestet und im Angebot. Für den Laien mag das manchmal nicht ganz schlüssig erscheinen, aber wir beraten Sie natürlich individuell und kompetent. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen auch einen günstigen kompetenten Einbauservice unseres Vertrauens in unserer Nähe, sowie von uns empfohlene kompetenete Einbauteams in Berlin, Frankfurt am Main usw. Alernativ liegt den Geräten natürlich eine detaillierte Einbauanleitung bei. Jede Fachwerkstatt kann das somit einbauen. Wir stehen für Rückfragen natürlich zur Verfügung. Selbst BMW oder Mercedes Benz hat schon nachgefragt. Portable Radarwarner können Sie natürlich problemlos selbst installieren.

Radarwarner

Für Lasermessungen ist ein Radarwarngerät nur eingeschränkt tauglich, da die Lasermessung lediglich 0,3 bis 0,5 Sekunden dauert u. man somit keine Chance mehr hat, abzubremsen. Aber i.d.R. hat eine Laserpistole weder eine Foto- noch Videodokumentation, d.h., es gibt keinerlei Beweise für eine mögliche Geschwindigkeitsübertretung, ausser dem Messergebnis. Die Laserpistole ist einige hundert Meter entfernt u. die Beamten warten an der Meßstelle, um den Verkehrssünder herauszuwinken und mit dem Messgergebnis zu konfrontieren. Fährt dieser jedoch nicht dahin, indem er abbiegt oder umdreht, hat das Laserteam der Polizei schon ein Problem. Aussteigen soll auch schon weiterhelfen, da der Fahrer in flagranti am Steuer erwischt werden muss. (Man beachte einschlägige Urteile.) Im Normalfall wird man auf das nächste Opfer warten ... In Gegenden, wo oft gelasert wird (z.B. Österreich), empfiehlt sich ein Laserstörer, welcher die Lasermessung verhindert, bei eher seltenen Lasermessungen reicht ein Laserwarner aus. Herkömmliche Laserpistolen sind bis 500 Meter und neuere, weniger verbreitete Systeme bis 1000 Meter zugelassen. Die Entfernung ist für einen Laserwarner quasi egal, er zeigt die Messung an, sobald eine anliegt, sofern Sichtkontakt besteht.

Radarwarner Recht in Deutschland ist eigentlich recht eindeutig. Besitz und Handel legal, aber Verwendung im Fahrzeug verboten. Im Ausland gestaltet sich dies je nach Land recht unterschiedlich. Natürlich sind Radarwarngeräte auch in einigen anderen Ländern verboten. Die Messfrequenzen in Europa sind meist ebenfalls im K- und Ka-Band. Es können in einigen Ländern verschiedene X-Bänder oder Ku-Band hinzukommen.

Radarwarner und Fehlalarme, vornehmlich in Innenstädten durch automatische Türöffner von Tankstellen, Banken, Supermärkten etc. oder Verkehrsleitsysteme ausgelöst, sind natürlich unschön, aber technisch bedingt, da die Störquellen exakt auf der K-Band Radarfrequenz 24,125 GHz (z.B. Traffipax) arbeiten und somit vom Radarwarner angezeigt werden müssen. In manchen Gegenden, wie z.B. Bayern oder Berlin, wird ausschliesslich im Ka-Band gemessen, weshalb sich Radarwarner mit einzeln abschaltbaren Bändern empfehlen, um Fehlalarme zu vermeiden. Optional bieten wir auch eine Blackbox gegen Fehlalarme an. Radarmessgeräte werden ebenfalls von den Störquellen beeinflusst, so dass z.B. ein K-Band Radarmessgerät nicht in deren Strahlungsbereich arbeiten kann.

Weiterführende Artikel zu Radarwarner Frequenzen in anderen Ländern und zur Legalität Radarwarner im Ausland.

Das Team von www.radarwarner.ws wünscht allzeit eine stressfreie Fahrt ohne Bussgelder und Punkte!

Wird ständig weiter ergänzt, hatte nur zuletzt kaum Zeit. ;) Beachten Sie das Copyright, ansonsten gibts Post vom Anwalt.

Untitled Document Letztes Update: Freitag, den 03.09.2010